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3.8 Evaluation und Weiterentwicklung der Leitlinien

Nach Beschluss der Leitlinien durch Magistrat und Stadtverordnetenversammlung kann die Evaluation der Anwendung der Leitlinien vorbereitet werden. Die Leitlinien sind grundsätzlich als „lernendes System“ zu verstehen, die auf Grundlage neuer Erkenntnisse weiterzuentwickeln sind. Die Evaluation stellt die notwendigen Informationen für ein solches „Nachsteuern“ bereit. Die Evaluation und die Erarbeitung der hierfür notwendigen Indikatoren erfolgt durch eine neutrale Stelle, z.B. eine wissenschaftliche Einrichtung. Grundlage für die Erarbeitung der Indikatoren bilden die Qualitätskriterien (siehe Kapitel 2).
Bei den extern zu evaluierenden Prozessen gilt es sicherzustellen, dass diese Verfahren verschiedene Themenbereichen und unterschiedliche Komplexitätsniveaus abbilden sowie verschiedene Methoden, Akteure, Stadtgebiete und Beteiligungsgrade umfassen. So lässt sich ein möglichst großer Erkenntnisgewinn in Bezug auf alle Verfahren, insbesondere auch unter Inklusionsgesichtspunkten, ableiten. Der Anteil extern zu evaluierender Verfahren kann entsprechend angepasst bzw. erhöht werden, wenn dies in der Praxis angezeigt sein sollte.
Als Zusammenschau der Dokumentationen der Fachämter (siehe Kapitel 3) und der externen Evaluation wird jährlich ein Bürgerbeteiligungsbericht veröffentlicht. Dieser enthält daher ebenfalls Empfehlungen zur möglichen Weiterentwicklung der Leitlinien, die aus den Erfahrungen und Erkenntnissen abgeleitet werden konnten. Außerdem ist eine Ergänzung der Evaluation um repräsentative Erkenntnisse aus der alle drei Jahre stattfindenden Bürgerumfrage denkbar. Zu diesem Zweck wäre die Bürgerumfrage künftig durch entsprechende Fragen zu ergänzen.
Verbindlichkeit Leitlinie, Konjunktiv ist zu vage: Statt 'Zu diesem Zweck wäre ...' Besser 'zu diesem Zweck ist ...'.
Jürgen_F_Schaldach, 29.11.2014 20:31
Der Arbeitskreis Bürgerbeteiligung wird unter veränderter Aufgabenbeschreibung zunächst drei Jahre fortgeführt, um
Das ist sehr zu begrüßen, ggf. könnte die Zahl der beteiligten Bürgerinnen und Bürger erweitert werden, damit diese nicht als Feigenblattfunktion erscheinen.
Jürgen Maier, 26.11.2014 13:36
Auf diese Idee müsste der Arbeitskreis inzwischen selbst gekommen sein. Ich schlage vor, dass dieses Mal nur unter Hundebesitzern GELOST wird. Smily fehlt - sonst ist die Technik dieser Beteiligung beeindruckend
Peter Gooß, 28.11.2014 01:58
Ergänzen: ... und anderer/erweiterter Besetzung, um auch weitere und andere Blickrichtungen zu ermöglichen, Querdenkprozesse zuzulassen und den Perimeter der Beteiligungskultur auszuweiten.
Jürgen_F_Schaldach, 29.11.2014 20:38
  • die Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsberichts vorzuberaten und Vorschläge für eine Weiterentwicklung der Leitlinien zu unterbreiten, die in den Bürgerbeteiligungsbericht aufgenommen werden

  • die Leitlinien in ihren Netzwerken weiter bekannt zu machen und damit zum Entstehen einer Beteiligungskultur in Darmstadt beizutragen.
  • Dabei kann der Arbeitskreis Bürgerbeteiligung, sofern gewünscht, anlassbezogen externe Personen zuziehen, um einen „Blick von außen“ zu ermöglichen.