Idee zur Diskussion "Verkehrsflächen und -anlagen, ÖPNV"
tkrueger
erstellt am 04.04.14 08:22 - #461

Einrichtung von Fahrradschnellwegen aus dem Umland nach Darmstadt

Radschnellwege sind möglichst kreuzungsfreie gut ausgebaute Radwege, die vor allem von Pendlern genutzt werden. Sie können durch ihre Kreuzungsfreiheit mit konstanter Geschwindigkeit befahren werden und bieten so auch unter zeitlichen Gesichtspunkten eine gute Alternative zum Auto. Als erste Schnell-Maßnahme könnten die Radwege nach Griesheim ausgebaut werden. Insbesondere der weniger bekannte Weg im Norden bietet eine gute Möglichkeit zur Erschließung der Industrie- und Gewerbegebiete im Nordwesten Darmstadts.

Um das größte Potential auszuschöpfen ist eine Zusammenarbeit mit den Kommunen im Umland unerlässlich.

In der angehängten Datei ist der Vorschlag detailieter ausgearbeitet.

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Weitere Kommentare
Helmut

Helmut

15.04.2014 um 17:40

Halte ich für eine Schnapsidee. Wer fährt bei Schlechtwetter mit dem Rad?? Bereits jetzt wird zuviel Geld für Fahrradfahrer ausgegeben (siehe Fahrradstrassen). Das Verkehrsproblem in Darmstadt und Umgebung löst man so nicht.
padivemaster

padivemaster

23.04.2014 um 11:12

@Helmut: Ich zum Beispiel fahre auch bei schlechtem Wetter mit dem Rad. Es wären aber vermutlich deutlich mehr Radfahrer, wenn die Radwege auch bei schlechtem Wetter besser befahrbar wären.
Moller

Moller

29.04.2014 um 21:42

Fahrradschnellwege für Radfahrer? Kreuzungsfrei? Träumt da jemand von autobahnähnlichen Wegen mit Brückenbauwerken über jeden Feldweg, der kreuzt? Geht es vielleicht eine Nummer kleiner? Darf ich, wenns denn kommt, da auch gemütlich radeln?
tkrueger

tkrueger

30.04.2014 um 10:42

@ Moller: Nein, es geht nicht um Autobahnen für Radfahrer. Ziel ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 km/h, das entspricht etwa einer Fahrtgeschwindigkeit von 25 km/h, wenn man das Stoppen oder langsam Fahren an Gefahrenstellen mit einrechnet. Einzelne Kreuzungen lassen sich eben aus Kostengründen sicherlich nicht kreuzungsfrei herrichten. Es geht vielmehr darum den Radverkehr auf Strecken bis zu 20 km attraktiver zu machen und eine ähnliche Reisezeit wie mit dem Auto zu erreichen, etwa auch durch kürzere Wegführung (s. Bsp. durch den Griesheimer Wald).