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5. Anlagen

Folgende Anlagen werden noch erstellt:


Anlage 01: Arbeitskreis Bürgerbeteiligung, Arbeitsgruppe Initiativrecht

Anlage 02: Vorlage Steckbrief Vohabenliste

Anlage 03: Formblatt Quorumsantrag

Anlage 04: Quoren zur Anregung von Bürgerbeteiligung für die Gesamtstadt und Stadtquartiere

Anlage 05: regelmäßige Beteiligungsangebote in Darmstadt

Anlage 06: Stufenleiter der Beteiligung mit Beispielen

Anlage 08: Linktipps Methoden und Formate

Anlage 07: Voraussetzungen für gelingende Jugendbeteiligung

Die Kriterien wurden von Teilnehmenden an der Bürgerwerkstatt am 8. Oktober 2014 erarbeitet.
  • Junge Menschen als Expertinnen und Experten ihrer Lebenswelt ernst nehmen und ihre Interessen aufgreifen. Zeit nehmen und Zuhören sind zentrale Bestandteile einer gelungenen Jugendbeteiligung.

  • Jugendliche müssen die Prozesse, die durch ihre Beteiligung ausgelöst werden, nachvollziehen, verstehen und überschauen können. Wenn der Prozess sich über einen längeren Zeitraum erstreckt beispielsweise regelmäßige Angebote machen oder einen Austausch zum besseren Verständnis anbieten.

  • Beteiligung soll Spaß machen! Die Einbindung von Unterhaltungselementen in den Prozess schafft Motivation und aktiviert bisher nicht- aktive Jugendliche.

  • Es wird eine einfache Sprache verwendet, die durch den Einsatz von Bildern und anderen innovativen Kommunikationsformen (beispielsweise Comics) ergänzt wird. Außerdem kommen jugendgerechte, nicht- verschulte Formate und Methoden zum Einsatz. Veranstaltungen sollten sich möglichst ausschließlich an die Zielgruppe Jugendliche richten – im Laufe eines Prozesses ist es jedoch denkbar auch unterschiedliche Gruppen (beispielsweise generationenübergreifend) zusammenzubringen. Aufsuchende Ansätze können mit „zentralen“ Präsenzveranstaltungen gekoppelt werden, um Beteiligung „außerhalb der Reihe“ zu ermöglichen.

  • Eine wichtige Rolle kommt Schulen zu. Hier erreicht man alle Jugendlichen. Lehrerinnen und Lehrer sind daher neben anderen Multiplikatoren in Jugendtreffs und weiteren Einrichtungen wichtige Ansprechpersonen. Der Nachmittagsunterricht könnte beispielsweise gezielt für Beteiligungsangebote oder Wissensvermittlung rund um Beteiligung genutzt werden.

  • Die Ideen und Vorschläge der Jugendlichen werden aufgegriffen, sofern ihre Ziele realistisch sind. In jedem Fall ist der Umgang mit den Ergebnissen transparent zu machen.
    Die Beteiligung soll Spaß machen, weil man ernst genommen wird und tatsächlich etwas bewegen kann. Braucht man dafür Unterhaltungselemente?
    Inge Bauer, 07.11.2014 18:02
    "... sofern die Vorschläge der Jugendlichen realistisch sind." Der letzte Satz zeigt das Dilemma des gesamten Projektes. Wer entscheidet die Praktikabilität? Die zuständige Verwaltung neigt logischerweise dazu, Vorschläge, die ihr zusätzliche Arbeit oder Probleme bringen, für unrealsitisch zu halten. Die Politiker folgen den "Fachleuten" dann gerne mit ihrer Entscheidung. Ich kann dazu Beispiele nennen. Mediation z.B. durch die/den Bürgerbeauftragten könnte helfen.
    Peter Gooß, 25.11.2014 12:30
    Ich schließe mich dem Kommentar von Herrn Gooß an bzgl. der "Realitätsnähe von Vorschlägen der Jugendlichen". Die Vorschläge müssen aufgegriffen und ernsthaft in den dafür vorhandenen Gremien und Strukturen beraten werden...und natürlich muss Beteiligung auch Spaß machen, nicht nur bei den Jugendlichen!
    Jürgen Maier, 27.11.2014 23:01
    Den validen Anmerkungen von Herrn Gooß und Herrn Maier schließe ich mich einvernehmlich an.
    Jürgen_F_Schaldach, 29.11.2014 18:34
    Die Gruppe "Jugendliche" besonders hervorzuheben ist meines Erachtens richtig, da sie ebenfalls zu den "schwer zu erreichenden Zielgruppen" gehören. Ebenso schwer zu erreichen ist die Gruppe der Migrant*innen, die es gilt, mit noch zu erarbeitenden geeigneten "aufsuchenden" Methoden anzusprechen. Die Erarbeitung einer solchen Anlage durch Akteure in diesem Sektor zu den Leitlinien sollte vorgesehen werden.
    Jutta Habermann, 30.11.2014 23:31