Fuß und Rad

Fuß und Rad

23.03.2019 um 15:57

Tempo 30 für die Sicherheit von Fußgängern, Radfahrern

Themenbereich: Sicherheit und Ordnung, Mobilität und ÖPNV
Stadtteil: gesamtstädtisch
Befürwortende Stimmen (Offline): 9
Ablehnende Stimmen (Offline): 0
Ergebnis (Offline): 9
Zeitraum des Verfahrens: 1. Halbjahr 2019

Aus gesundheitlichen Gründen, um eine Optimierung des Verkehrs (Stauvermeidung), aus Umweltschutzgründen (Reduzierung der Abgasbelastung) und um die Attraktivität des innerstädtischen Lebens zu fördern, dürfen schwache Verkehrsteilnehmer (v.a. Kinder, mobilitätseingeschränkte und ältere Menschen) nicht weiter gefährdet werden.

2017 kamen täglich Fußgänger und Radfahrer zu Schaden: 2-3 Tote, 59 Schwerverletzte, 242 Leichtverletzte.*.

Drei Viertel der Unfälle ereigneten sich innerorts und an drei Viertel aller Unfälle waren PKW beteiligt. Geschwindigkeit verschärft die Unfallfolgen.*

50% aller innerstädtischen Wege sind kürzer als 5km. Oftmals wählen Menschen das Auto, weil sie sich zu Fuß oder auf dem Rad unsicher fühlen.
*Stat. B.amt 2018 Verkehrsunfälle, Fachserie 8 Reihe 7, 2017

Stimme dafür 105 Teilnehmer unterstützen diese Idee.

Stimme dagegen 11 Teilnehmer sind gegen diese Idee.

Abstimmungsergebnis Abstimmungsergebnis: 94

Fuß und Rad

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24.03.2019 um 17:47

Tempo 30 ist in Wohngebieten und Gebieten mit hoher Fußgänger- und Fahrradverkehrsdichte sowie hohem Querungsbedarf möglich: StVO §45 (1c) Tempo 30 wurde auf dem Cityring vom Magistrat abgelehnt (2017/0289). De facto queren täglich Menschen (v.a. Schüler) den Cityring ebenerdig und es kommt zu vielen Beinaheunfällen. Im Februar gab es einen tödlichen Unfall. Die Stadt möge mit dem Land Maßnahmen zum Schutz vor Lärm, Abgasen und zur Förderung des Fußverkehrs treffen. Hessen fördert Projekte für die Mobilität zu Fuß. https://www.mobileshessen2020.de/mm/2017-08-10_Frderrichtlinie_Nahmobilitt.pdf